Bestimmt kennen Sie folgende Situation: Auf einer Veranstaltung, bei einem Workshop oder auf einer Messe, kommt jemand auf Sie zu. Sie wissen, dass Sie diese Person schon einmal getroffen haben. Oder zumindest kommt Sie Ihnen bekannt vor. Aber der Name fällt Ihnen nicht mehr ein. Das kann natürlich sehr peinlich werden. Und selbst wenn Sie die Namensnennung geschickt umgehen, entgeht Ihnen doch die Gelegenheit zu punkten, in dem Sie eben frei aus dem Gedächtnis heraus Ihr Gegenüber direkt mit Namen ansprechen und begrüßen können.
Oft liegt es schon an diesem Erstgespräch: Wenn beide schnell Ihre Namen nennen, aber niemand richtig hinhört, dann werden beide hinterher anonym auseinander gehen. Richtig und bewusst hinhören, gerne auch mal nachfragen und den Namen im Gespräch mit einbauen, das ist essentiell! Wenn sich Ihr Gegenüber mit „Herr Müller“ vorstellt, ist „Freut mich Sie kennen zu lernen, Herr Müller!“ eine natürliche und gute Antwort, die dazu führt, den Namen erst richtig aufzunehmen.
Dies hilft für das nächste Treffen noch nicht viel, führt aber dazu, dass Sie nach dem Gespräch die nötigen Schritte durchführen können, um sich den Namen dauerhaft zu merken. Und das kann jeder! Ich kann verstehen, wenn Sie hier zunächst skeptisch sind. Ich wäre das auch vor wenigen Jahren noch gewesen. Dann habe ich die so genannten „Mnemotechniken“ kennen gelernt.
An dieser Stelle werde ich nach und nach weitere Tipps ergänzen und Übungen anbieten! Gerne verweise ich aber jetzt schon an meine Vorträge zum Thema Namen merken und Gedächtnistraining sowie die von mir geschriebene iPhone App und das Interview mit dem Schnellleseexperten Zach Davis. Zudem ist im August 2011 mein Hörbuch “Das Perfekte Namensgedächtnis” im GABAL-Verlag erschienen.







